Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell Flanke links hochkant

Das E-Klasse-T-Modell ist groß, gut und hilft dem Fahrer

Das beginnt schon bei der Verbindung mit Smartphone und Co. Die Bluetooth-Verbindung funktioniert innerhalb von Sekunden. Insgesamt hat sich die E-Klasse weltweit schon 11 Millionen mal als Limousine und 1 Million mal als T-Modell verkauft. 600.000 mal ging die Vorgänger-Limousine und 100.000 mal das Vorgänger-T-Modell weltweit vom Händler auf die Straße. Trotzdem gab es Schelte. Besonders für das Design.

Die Kritiker des Vorgängers dürfen nun verstummen, denn die neue E-Klasse bringt Mercedes-Benz wieder auf Augenhöhe mit Audi A6 und BMW 5er. Souverän, kultiviert und sportlich tritt die E-Klasse auf. Das liegt von vorne vor allem am neuen Vier-Augen-Gesicht. Unter einem durchgehenden Scheinwerferglas sorgen fließende Leuchtelemente dafür, dass die anderen sofort wissen, dass hier der gute Stern auf allen Straßen kommt.

Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell Front hochkant

Apropos, dabei ist der Daimler ganz demokratisch. Der Kunde hat die Wahl und kann den Mercedes-Stern haben oder auch nicht. In der Ausstattungslinie ELEGANCE hat die E-Klasse drei Lamellen im Kühler und oben auf der Motorhaube den Stern. Als AVANTGARDE hat der Benz einen Zentralstern mit zwei Kühlerlamellen. An der Seite hat die E-Klasse eine Strukturlinie und eine Charakterlinie. Das klingt kompliziert, ist es aber gar nicht.

Die Strukturlinie beginnt am vorderen Kotflügel und läuft durch bis zur C-Säule.

Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell Heck links

Einen Hauch darunter auf den Fondtüren beginnt die Charakterlinie und reicht bis zur Heckleuchte. Dieser optische Trick streckt das Fahrzeug und macht es so eleganter und dynamischer. Die Schlussleuchten haben horizontale LED-Leuchlinien und lassen das Heck breiter wirken. Weiter hinten hätte ich gerne immer so viel Platz wie auf der Rücksitzbank. Inklusive Sitzheizung, Durchladeöffnung und umklappbaren Lehnen. Die Limousine bietet 540 Liter Kofferraumvolumen, das T-Modell 695 Liter bis 1.950 Liter.

Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell Kofferraum komplett umgeklappt

Die Assistenzsysteme in der E-Klasse bieten neue Sicherheitsstandards. Einige davon werden erst in der neuen S-Klasse Standard sein, sind aber schon in der E-Klasse zu haben. Ich sehe was, was Du nicht siehst, ist ein Spiel, das die E-Klasse gegen jeden Fahrer gewinnen würde. Dazu sind räumlich sehende Kameras, Radarsysteme und jede Menge intelligenter Software verbaut. Eine Stereo-Vielzweckkamera kann bis zu 50 Meter vor dem Fahrzeug räumlich sehen und hat eine Gesamtreichweite von 500 Meter. In Zusammenarbeit mit den Rardarsystemen (Reichweiten 30, 60, 200 Meter) kann der Mercedes nun nicht nur vorausfahrende und von hinten ankommende Fahrzeuge erkennen, sondern auch querende Autos oder Fußgänger an Kreuzungen. Dann macht der Daimler sogar eine Vollbremsung. Bei der Demonstration auf einem abgesperrten Flughafengelände funktionierte das einwandfrei. Nach Daimler-Vorstand Weber Prof. Dr. Thomas Weber:“… lassen sich damit 27 Prozent aller Kreuzungsunfälle mit Personenschaden vermindern oder vermeiden. In Deutschland entspricht das zirka 20.000 Unfällen pro Jahr.“ Weil die E-Klasse auch Verkehrszeichen und Straßenmarkierungen erkennt, kann der Wagen sogar die falsche Einfahrt auf Autobahnen identifizieren und „Geisterfahrten“ verhindern. Die Systeme ermöglichen auch „teilautonomes Staufolgefahren“. Der Fahrer kann also im Stop-and-Go-Verkehr die Hände komplett vom Steuer lassen, da das Fahrzeug selbständig dem Vordermann folgt und dabei auch lenkt. Das funktioniert auf der Autobahn mit ihren langgezogenen Kurven. Auf der Landstraße und der Stadt natürlich nicht. Noch nicht. Zeitunglesen am Steuer wird also bald nicht mehr nur die Lieblingsbeschäftigung von LKW-Fahrern sein. Allerdings dürfte das Printprodukt dabei etwas leiden, denn aus Sicherheitsgründen müssen die Hände am Lenkrad bleiben, sonst wird es nix mit der automatischen Verfolgungsfahrt. Der Gesetzgeber hat etwas dagegen und auch die Stuttgarter wollen den Fahrer nicht ganz zum reinen Passagier machen. Wer doch dauerhaft beidhändig in der Nase bohrt, bekommt zunächst eine optische Warnung und dann einen Warnton ab. Der aktive Spurhalte-Assistent erkennt nicht nur durchgezogene Linien, sondern auch die unterbrochenen.Ebenso registriert das Auto, ob die Nachbarfahrbahn belegt ist, jemand plötzlich auf die Fahrbahn einschert oder Verkehr entgegen kommt. E steht also auch für extrem sicher und extra viele Assistenzsysteme.

Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell Cockpit

E steht auch für effizient. Die Motoren bringen den T-Modell-Piloten sparsam bis sportlich ans Ziel. Alle Motoren sind mit einem Start-Stop-System ausgerüstet. Die Vierzylinder-Motoren im E200 (184PS) und im E250 (211PS) sind neu entwickelt. Der E250 soll nur 5,8 Liter auf 100km verbrauchen. Das beschert ihm als einzigem Fahrzeug in diesem Segment die Einstufung in die Effizienzklasse A. Er sprintet dennoch in weniger als 8 Sekunden von Null auf Hundert. Der E400 hat jetzt weniger Hubraum, aber mehr Leistung. Der 3-Liter-V6 mit 333PS und 480Nm Drehmoment beschleunigt in nur 5,3 Sekunden von Null auf Hundert. Die Dieselmotoren sind bereits bekannt und leisten bis zu 252PS. Das T-Modell hat an der Hinterachse automatisch eine Luftfederung. Der Allradantrieb 4matic bringt rund 70kg Mehrgewicht auf die Waage. Im Wettbewerb sind Allradler bis zu 120kg schwerer als die zweiradgetriebenen Brüder. Der Innenraum kann modern und mondän oder klassisch sein. Ich für meinen Teil liebe helles Leder mit dunklen Paspeln. Im Armaturenbrett schwingt sich eine Zierleiste von links nach rechts und unterstützt das großzügige Raumgefühl. Die Lüftungsdüsen sind edel eingerahmt, die Analoguhr dazwischen ist sehr nobel und die Instrumente erinnern an Chronometer. Das Soundsystem stellt die Musiktitel im Coverflow dar und kann bis zu 10 GB speichern. Wenn Fahrer und Beifahrer sich nicht so gerne unterhalten, kann sich der Mensch hinter dem Lenkrad auf die Informationen des Navigationssystems auf dem Bildschirm in der Mitte konzentrieren und der Passagier kann sich einen Spielfilm gönnen. Das funktioniert mit Hilfe eines Aktiv-Matrix-Displays. Darauf werden auf nebeneinanderliegenden Bildpunkten gleichzeitig zwei unterschiedliche Bildinformationen gezeigt. Eine unsichtbare Maske vor dem Display teilt das Bild so auf, dass abhängig vom Blickwinkel nur die Pixel für den Fahrer oder Beifahrer zu erkennen sind. Schlau gedacht und gut gemacht, aber Range Rover kann das schon lange. Der Brite ist allerdings auch doppelt so teuer. Mindestens.

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Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell Sitze hinten

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