Volvo C30 electric Front rechts

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Volvo C30 electric – laden ohne Kabel

Mit dem Volvo C30 electric wollen die Schweden zeigen, dass moderne Elektrofahrzeuge nicht nur mit dicken Kabeln wieder aufgeladen werden können.

Volvo C30 electric Anschluss nah

Das Prinzip klingt komplizierter als es ist: An der Ladeplatte erzeugt eine Ladespule ein elektromagnetisches Feld. Im Volvo C30 electric sitzt eine zweite Induktionsspule. Sie wandelt die Leistung aus dem elektromagnetischen Feld zurück in elektrische Energie und lädt die Batterie. Dieses Prinzip schon für elektrische Zahnbürsten oder Mobiltelefone verfügbar. Bis zum Einsatz bei Elektrofahrzeugen dauert es noch etwas, aber die ersten Versuchsreihen mit einem Volvo C30 electric mit 120PS sind ermutigend. Für den Verbraucher ist induktives Laden bequemer als die Verbindung mit der Ladestation per Kabel: Der Fahrer stellt sein E-Mobil einfach über der Ladevorrichtung ab. Dann beginnt der Ladevorgang automatisch. Induktives Laden hat Vorteile: Die Primärspulen liegen im Boden und sind vor Wind, Wetter oder Vandalismus geschützt. Es gibt keine zugänglichen, spannungsführenden Teile, Funkenflug ist dadurch ausgeschlossen.

Volvo C30 electric Heck

Laden während der Fahrt ist möglich

Deshalb laufen schon seit mehr als 10 Jahren Testreihen mit berührungslos aufladbaren Fahrzeugen. In italienischen Linienbussen schon seit 2002. In Braunschweig sind Elektrobusse mit einem System von Bombardier im Linienbetrieb im Einsatz und in Südkorea fährt in einem Freizeitpark ein Touristenzug, der sogar während der Fahrt geladen wird. In vielen Fabriken ist das Laden während der Fahrt schon lange üblich. Bauteile werden ohne Schienen oder Weichen befördert, da die Induktionsspulen im Boden verlegt sind. Das ist auch für Straßen denkbar. So wird die Straße zum Range Extender. Die Kosten beim Straßenneibau liegen bei plus 10-20%. Problematischer ist es, den Abstand zwischen Primär- und Sekundärspule zu kontrollieren. Grundsätzlich sollte nichts zwischen die beiden Spulen kommen. Das ist beim statischen Laden leicht durch ausfahrbare Schürzen möglich. Währten der Fahrt ist es schwieriger, die 8-16 Zentimeter Abstand konstant zu halten, da die Fahrbahnoberfläche nicht so eben ist wie auf einem Werksgelände. Mercedes-Benz hat in Versuchen durch die Verknüpfung mit Fahrerassistenzsystemen bereits Erfolge erzielt. Eine Kamera erfasst Fahrbahnunebenheiten und steuert dann über die variable Luftfederung den Abstand der Spulen. Ein weiterer Vorteil des Systems ist, dass die Induktionsstrecke auch Steuersignale übertragen kann. Dadurch wird autonomes Kolonnenfahren einfach möglich. Dem stehen die Sicherheitsrisiken und die insgesamt hohen Kosten gegenüber. Sein Fahrzeug per Kabel zu laden ist einfach, sauber und günstig. Induktionsladen ist etwas bequemer, aber im Vergleich teuerer und aufwändig. Noch.

 

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